DEMASK – Über uns

WER WIR SIND  

DEMASK ist ein queeres, intersektionales, feministisches BPoCKollektiv in Köln, das sich durch Community-Arbeit für Repräsentation, Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe von qt*i*BI*PoC einsetzt.  

WAS WIR WOLLEN  

DEMASK möchte Räume schaffen, um die Stimmen, Interessen, Bedürfnisse und Narrative  von qt*i*BI*PoC Personen insbesondere in NRW sichtbar zu machen. Viele Diskurse dieser Community basieren auf Ideen, die im Rahmen US-amerikanischer Identitätsverhandlungen entstanden sind. Wir möchten auch im deutschsprachigen Raum Impulse für einen  eigenen Diskurs setzen. Unser Vision ist eine Welt, in der sich (qt*i*)BI*PoC frei entfalten können.

TEAM  

Die derzeit knapp 15 DEMASK-Mitglieder identifizieren sich als queere, trans*, gender non-conforming, genderfluide oder nicht-binäre BPoC.

WAS WIR TUN  

DEMASK organisiert kulturelle und politische Veranstaltungen und Workshops für qt*i*BI*PoC. Einige Events sind offen für BI*PoC, die  sich als Allies der queer community verstehen. DEMASK Veranstaltungen sollen dazu  dienen, Allianzen zu schmieden und sich über Strategien auszutauschen gegen Rassismus, Sexismus, Queer- und Trans*-Feindlichkeit sowie andere Formen der Diskriminierung und Unterdrückung, denen wir als queere BI*PoC in einem kapitalistischen, patriarchalen und heteronormativen System ausgesetzt sind.

UNSERE GESCHICHTE  

DEMASK begann als Idee von Mohamed Lamrabet. In Anlehnung an die q[lit]* Cologne, ein  intersektionales feministisches Literaturfestival, sollte 2018 ein Ausstellungsprojekt mit dem  Titel „DEMASK. Exiling Masculinties, Masculinities in Exile“ verwirklicht werden, das sich mit  queerdiasporischen Männlichkeiten auseinandersetzt und ein Gegennarrativ zu  vorherrschenden rassistischen Diskursen über Schwarze Männlichkeiten und  Männlichkeiten of Color bildet. Aus persönlichen Gründen beendete Mohamed im Herbst 2018 die Weiterarbeit an dem Projekt, teilte den bis dahin um sich versammelten  Mitstreiter*innen Ido Hassan, Mandhla Ndubiwa und Niki Vetter jedoch mit, dass er es  begrüßen würde, wenn diese auf Basis des bisherigen Konzeptes weiterarbeiten würden.  

Im November 2018 fand schließlich ein offenes Treffen statt, um neue Mitstreiter*innen für  eine „Neuauflage“ des Projekts DEMASK zu gewinnen. Dieses Treffen markiert den  Startpunkt für das aktuelle Projekt und Kollektiv DEMASK, wie es heute besteht.  

Zunächst widmete sich die neue Gruppe der Anpassung des Konzepts. Es zeigte sich ein  neuer Schwerpunkt: DEMASK möchte Räume für die Erfahrungen queerer BI*PoCs in Köln und Umgebung schaffen. Dies sollte in Form einer Veranstaltungsreihe umgesetzt werden,  die schließlich vom 3. bis 6. Oktober 2019 stattfand: das DEMASK Fest.  

Einen entscheidenden Meilenstein stellte die Bewilligung von Projektmitteln im April 2019  durch das Schwule Netzwerk NRW (heute: Queeres Netzwerk NRW) dar. Seitdem ist DEMASK offiziell ein Projekt des Integrationshaus e.V. in Kalk. Mit der Unterstützung vor allem dieser beiden Institutionen konnte das DEMASK Fest im Oktober mit Workshops, Filmen, einer Podiumsdiskussion, Performances, einer Party und einem Community Healing Day stattfinden. An diesen vier Tagen wurde gezielt die queere Schwarze und Community of Color in Köln und Umgebung  angesprochen und ein wertvoller, einzigartiger Raum für diese Zielgruppe geschaffen. Die  Resonanz war groß: Viele Veranstaltungen waren überfüllt, die Mitglieder der Community  zeigten uns durch ihr zahlreiches Kommen und in persönlichen Gesprächen, wie groß der  Bedarf nach einem derartigen Raum war und ist.  

Inzwischen hat DEMASK in der Community und im Kölner Raum einige Bekanntheit erlangt  und kooperiert(e) mit verschiedene regionalen Institutionen (u.a. Afrika Film Festival, And  She Was Like BÄM!, lila_bunt, Düsseldorfer Schauspielhaus, Gemeinde Köln). Mit der Gestaltung  verschiedener einzigartiger Events zum Queer Black Her*Story Month im Februar 2020 und zum Queer Black Their-Story Month im Februar 2021 schuf  das Kollektiv weitere wichtigen Anlaufpunkt für ihre Zielgruppe.